Heute war unser erster von zwei Unterrichtstagen im Web Design. Endlich geht es los. Den Beginn macht Sebi mit einer Einführung ins Internet und dessen Geschichte. Weiter geht es mit der Funktionsweise des World Wide Web, einigen Definitionen sowie Dateiendungen und dem Aufbau von Websites. Die Themebereiche sind umfangreich und ich werde jetzt nicht alle Lerninhalte wiedergeben.
Wir lernen die ersten Tags kennen und beginnen mit dem schreiben einer Webseite in HTML im Mac-eigenen und simplen Editor TextEdit, dem Pendant zum Notepad bei Microsoft. Mit diesem simpel strukturierten Editor lässt sich zwar nicht so wirklich 100%ig komfortabel arbeiten aber es ist im Grunde ein vollwertiger Editor. Und es macht unheimlich Spass, seine Kreativität endlich mal ein wenig umzusetzen, auch wenn mal wieder alles zu schnell geht und die Zeit ist eindeutig zu kurz. So werde ich natürlich die Zeit außerhalb der Unterrichtszeit nutzen meinen Wissendurst zu stillen, allerdings ist das ja auch so im Lehrplan so vorgesehen, dass man seine Zeit mit eben diesem Vorgehen verbringen muss. Aber jetzt beginnt das Ganze erst richtig Spass zu machen.
Nach dem Unterrichtsende hieß es interessehalber mal in der SAE zu bleiben. Die Abschlussklassen des WDD (Web Design & Development) hatten einen Termin für ihre Abschlusspräsentation. Hier wurden erarbeitete Projekte im Auditorium über den Beamer präsentiert. Aufgrund der anstehenden Übungsabgaben von uns fanden sich hier nur wenige der Studenten ein. Nur zu Beginn nahmen sich einige die Zeit hier mal vorbei zu sehen.
Ich habe es auch erstmal vorgezogen die Audio-Übung weiter zu bearbeiten. Ich ließ mir dazu auch nochmal an meiner Problemstelle bei der Edit2, dem Happy Birthday, von Tobi, einem Audio-Supervisor, die Fehler erklären und helfen. Auch den Sprechertext musste ich noch einmal nachbearbeiten. Endlich hatte ich auch das erledigt und habe einen neuen Abgabe-Versuch unternommen. Nach einiger Zeit sah ich nochmal im Rückgabefach nach und hielt nun endlich den Schein mit dem benötigten „Okay“.
Jetzt hatte ich auch noch mal die Zeit in die WDD-Abschlusspräsentation zu gehen. Ich habe mir zwar nur eine Präsentation von Sebastian Wallat (jetzt ist’s richtig
), abgesehen. Die Präsenatation lief zügig durch und war flüssig erläutert, so dass es nicht langweilig wurde und schnell verständlich war. Das Resultat mit der präsentierten Website und dem dazu gehörigen Content Management System (CMS) war definitiv beeindurckend. Zwar habe ich wie fast immer bei Websites noch ein Punkte gesehen, die ich persönlich anders oder einfacher machen würde, aber ich bin da vielleicht auch zu sehr auf das „Don’t make me think!“-Prinzip und die Web Usabilty eingefahren.
Nach der Präsentation quasselte ich noch mit ein paar „übenden“ Kommillitonen, als uns plötzlich einer älteren Jahrgänge zu einer Film-Synchronisation abkommandierte. Zu viert sperrte er uns in eine Aufnahmekabine und erklärte uns was wir machen sollten. Es ging um eine Kampfszene auf einem Piratenschiff, bei dem wir lediglich das Kampfgebrüll und -geschrei nachahmen mussten. Nach dem Einpegeln nam er auch gleich zwei Takes auf so wie einen dritten mit zwei Musikern, die zu Studioaufnahmen in der SAE waren.
Bei dem letzten Take kam es dann noch zu einer Situation, die nicht wirklich in das Kampfgetümmel passte. Nachdem ich in das Gebrüll „Ich habe meine Hand verloren!“ gerufen hatte, brüllte Richie plötzlich „Ich habe deine Hand gefunden!“. Darauf mussten wir unfreiwillig Lachen, was die Stimmung etwas zerstörte. Bis jetzt wissen wir nicht, ob man das im Studio hören konnte oder die Aufnahme schon vorher beendet war. Seitdem plagt uns ein wenig ein schlechtes Gewissen.
Anschließend mussten wir noch gemeinsam einen Text im Chor schreien, was aber schnell erledigt war. Das war auf jeden Fall mal eine komplett neue Erfahrung und absolt spannend. Sowas würde ich definitiv gerne wieder machen. Aber es ist ja noch viel Zeit an der SAE, ich warte mal ab, was so alles noch so passiert.
Als ich endlich so um viertel vor acht nach Hause fuhr war ein langer Tag an der SAE zu Ende, tolle Eindrücke und Erfahrungen reicher sowie mit einer beendeten Übung kann ich in den nächsten Tagen an den letzten Übungen arbeiten.
Bis die Tage, keine Frage.
Euer Ryk
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