Konzept in letzter Minute

3 11 2008

Nachdem ich in den letzten Wochen an meinem Konzept, dem dazu gehörigen Screendesign und der Korrektur gesessen habe, war es vor einigen Tagen bereit gedruckt zu werden. Allerdings war es mittlerweile der letzte Tag der fristgerechten Abgabe.

Also bin ich an einem Freitag zur Mittagszeit zu einem nahegelegenen Copy-Shop. Und damit fing der Schlamassel erst an. Denn zunächst teilte mir das Schild an der Eingangstüre an, dass noch knappe 40 Minuten zu überbrücken waren, da die Mittagspause erst kurz zuvor begonnen hatte. Also entschied ich mich Wasserkästen für das Wochenende einzukaufen und ebenfalls Mittagessen zu verputzen.

Nach 40 Minuten stand ich selbstverständlich wieder auf der Matte und die Lichter im Copy-Shop gingen wieder an. Ich also nix wie rein. Nachdem ich mein Anliegen dargestellt hatte, hatte der Mitarbeiter des Ladens eine Hiobsbotschaft für mich: der Druck dauert bis Montag (wir hatten Freitag, Samstag war Feiertag). Nachdem ich um Rückgabe meines USB-Sticks bat und mitteilte, dass ich daraufhin umgehend nach Köln fahren wolle um es dort drucken zu lassen, wollte der gute Mann sich die Datei wenigstens mal ansehen. Nachdem er die Datei geöffnet hatte bemerkte er überrascht: „Das ist ja bunt!“ Ja, natürlich, was hatte er erwartet? Ende vom Lied war er konnte es nicht ausdrucken.

Also sprang ich in mein zuverlässiges Auto, dass mich auch noch nie im Stich gelassen hatte. Doch nach wenigen Metern Berganfahrens erschien in meinem Bordcomputer-Display: „Motordefekt: Werkstatt!“ Nach einem erneuten Anlassen lief die Karre zwar, aber weiterhin blinkten Warnhinweise. Aber wenigstens fuhr die Mühle noch. Zufällig hatte meine Freundin an diesem nachmittag Tag Urlaub und wir beschlossen die Autos zu tauschen, damit ich ungefährdet nach Köln flitzen konnte. Also nach Hause, Auto wechseln.

In Köln kannte ich in der Nähe der SAE eine Druckerei, also nix wie hin. Nachdem ich einige Zeit auf den Ladenbesitzer warten musste, erfuhr ich leider, dass in diesem Laden nur großformatige Prints durchgeführt wurden. Also ab zu SAE, andere Students fragen oder googlen. In der SAE traf ich zufälligerweise David, der auch grade erst sein Konzept fertig geschrieben hatte. Gemeinsam entschlossen wir uns dafür in Mülheim nach einem Copy-Shop zu suchen, weil uns auch kein nahegelegener Copy-SHop empfohlen werden konnte (City selbst war uns zu weit weg).

Unterwegs fiel mir noch ein, wen man nach einem Laden fragen konnte, also griff ich zu meinem iPhone … das war aber nicht in seiner angestammten Tasche. Kurzes überlegen: in der SAE liegen lassen. David rief schnell an und Sascha konnte es noch in der Edit-Area sichern. Sehr cool, dass man so ungefährlich dort lebt. Ohne iPhone geht gar nix, als zurück und korrekt googlen, keine Sucherei mehr.

In der SAE spuckte der iMac die Adresse eines Copy-Shops aus, ab ins Auto, Navi gerüstet und losgedüst. In einem Tunnel meldet das Navi: „Sie haben das Ziel erreicht.“ – „AAAAARGH!!! Das kann doch alles nicht wahr sein.“ Also nochmal die Adresse kontrolliert, bei der ich Ring und Straße vertauscht hatte. Neues Ziel, neues Glück.

Letztendlich haben wir einen Copy-Shop gefunden, der farbig drucken konnte, wenn auch nicht randlos, nicht auf glänzendem Papier, nicht wie David es brauchte in DIN A5. Aber was soll man machen. Wir haben knapp zwei Stunden gewartet bis wir unsere gebundenen Exemplare in den Händen hielten. DIe Abgabe und Rückfahrt waren dann wenigstens völlig entspannt.

Mittlerweile bin ich wieder am schreiben, nicht nur den Blogpost hier, auch meine Facharbeit mit dem Thema „Web Usability – Nutzerfreundlichkeit als Leitfaden optimierter Websites“ will endlich unter Dach und Fach sein. Und als Tip: achtet auf euer Zeitmanagement. ;) Wenigstens weiß ich jetzt, dass ich selbst noch unter enormen Druck dazu fähig bin (hoffentlich) echt gute Leistung abzugeben.

Bis die Tage, keine Frage.

Euer Burnout-Ryk





Web Design für Kinder und CS3-Workflow

4 08 2008

Seit heute sitze ich wieder vor meinen Projekten. Derzeit klöppel ich grade an einem Design für eine Website, die für KInder der ersten bis fünften Klasse gedacht ist. Dabei fällt mir doch auf welche Schwierigkeiten einem dabei entgegen purzeln. Hierbei muss man auf eine fröhliche Art von Farbgestaltung mit einigen Eye Catchern und auf die Schriftart achten. Kindern fällt es leichter größere Buchstaben zu lesen. EInfache und Übersichtliche Seiten sollen letztendlich dabei erarbeitet werden.

Ebenso darf man das Konzept nicht außer Acht lassen, das Design darf nicht zu Bonbonfarben werden. Es sollte weniger technisiert, sondern eher homogen wirken. Der Kunde muss ebenso repräsentiert werden wie dessen Inhalte. So muss man einen ziemlichen Spagat eingehen ohne jede Partei aus den Augen zu verlieren.

Ich bin jetzt mal fleissig am photoshoppen, die Portierung in Fireworks erleichtert übrigens eine weitere Bearbeitung in Dreamweaver, wenn man mit dem Workflow in Adobe arbeiten möchte. Allerdings ist Fireworks nicht 100%ig kompatibel mit PSD-Dateien. Besonders bei SMART-Objects tut sich Fireworks schwer. Da, ebenso wie bei der Nutzung von Dreamweaver, muss man einiges an Handarbeit nachlegen.

Bis die Tage, keine Frage.

Euer Ryk





Übungsabgaben

4 07 2008

In der letzten Zeit habe ich relativ wenige Übungen mal hier vorgezeigt. Da möchte ich wenigstens mal das eine oder andere hier vorzeigen.

Die HTML-Übung ist durch. Es ging darum für einen fiktiven Webauftritt möglichst professionell umzusetzen. Dazu gehörten in vorangegangenen Übungen Logos und ein Screendesign zu entwerfen, digitale Fotografie sollte auch noch mit eigenen Bildern um gestzt werden und das ganze letztendlich auf einer statischen Website mit ausgelagertem CSS-Design umzusetzen. Da ich selber House auflege, heutzutage nur noch im privaten Kreis als quasi Home-DJ, habe ich mir selber einen fikitiven Internetauftritt gebastelt. Jetzt habt ihr mal was zum gucken und auch zu kritisieren. Was mich sehr freut, ist dass ich sowohl das XHTML als auch das CSS schön valide (gültig nach den Standards des W3C) hinbekommen habe.

Screenshot der fikitven Website ThiemPlay

Nächster Punkt ist das Exposé meiner Facharbeit zum Thema Web Usability (Benutzerfreundlichkeit von Websites), dass ich fristgerecht eingereicht habe. Web Usability ist definitv eins meiner Lieblingsthemen neben HTML und CSS und ich freue mich absolut darüber, dass niemand sonst sich dem Thema angenommen hat und ich nicht ausweichen musste auf ein anderes Thema. Andere StudentInnen nehmen sich zwar auch Bereichen aus der Web Usability an, allerdings sind diese eher spezifizierter. Hier habe ich das Exposé zur Facharbeit Web Usability mal als PDF für euch zur Ansicht verlinkt.

Das soll es mal als kleiner Einblick für den Stand der Dinge vorerst sein. Ich muss jetzt noch eine Flash-Übung fertig bekommen und wie ihr ja mittlerweile sicher mitbekommen habt, stehe ich mit Flash irgendwie auf Kriegsfuss und muss das mal ändern.

Bis die Tage, keine Frage.

Euer Ryk





Ja, ich lebe (studiere) noch

21 05 2008

Es gibt mich noch. Viele Vorlesungen, Lerngruppen, Übungen etc. sind unkommentiert vorüber gezogen, aber ich komme einfach nicht dazu. Die Balance zwischen Freizeit und Studium ist schon längst alles andere als ausgewogen, dafür sind alle Übungen bisher abgegeben und okay. Die erste Theorieprüfung ist zwar mit 74% bestanden, aber bei weitem nicht das was ich mir vorstelle, die erste Praxisprüfung (Screendesign in Photoshop) ist mit 91% da schon etwas eher nach meinem Geschmack.

Ich stehe auf Kriegsfuss mit Flash und da gibt es auch noch eine Praxisprüfung, also muss ich da auch noch irgendwann mit kämpfen. Dann ist noch eine Website komplett in Flash fällig, da gibt es genug zu tun.

Abgesehen davon muss im Juni noch das Exposé zur Facharbeit abgegeben werden. Da sitz ich grade schon mal ein bisschen dran und versuche die gestrige Research-Vorlesung noch frisch umzusetzen.

Es wir etwas gemindmappt, gebrainstormt und Bücher werden vorsortiert, alles notiert. Es wird im Web recherchiert, Bibliotheken mit entsprechender Lektüre gilt es zu finden (möglichst in der Nähe vom Wohnort), es wird sortiert und formuliert.

Also, ihr seht, es ist genug zu tun, aber ich melde mich ganz sicher wieder.

Bis die Tage, keine Frage.

Euer Ryk





Bücher, nichts als Bücher

8 04 2008

Ich bin mal wieder im Paukstress. Aber mir ist heute mal wieder aufgefallen, wieviele Bücher alleine von Galileo ich bereits habe und dass mein Schrank im allgemenien mittlerweile etwas zu klein wird.

Buchsammlung mit Schwerpunkt Webdesign

Ich wollte nur die momentane Flaute für den Buchtip schlechthin nutzen. Alle die mit Webdesign zu tun haben, vor allem aber alle, die sich beruflich damit auseinandersetzen MÜSSEN zwangsläufig (jaja, das ist meine ganz persönliche Meinung) das Buch „Modernes Webdesign“ von Manuela Hoffmann gelesen haben.

So, sollte nur ein kurzer Eintrag werden, damit hier überhaupt mal wieder etwas passiert. Jetzt habt ihr auch noch was davon. ;)

Bis die Tage, keine Frage.

Euer Ryk